back to life
wie sehr hattest du dich schon an deinen alltag gewöhnt. das weckerrasseln, das kaffee schlürfen, das funktionieren im job und das müde nach hause kommen nach getaner arbeit. vielleicht noch ein paar stunden an der freiheit des lebens schnuppern, dich mit freunden treffen, über wiesen schlendern, mit deiner musik in den ohren auf der flussmauer sitzen und die verliebten pärchen beim tollen beobachten. vom schöneren leben träumen. viel zu feige, noch einmal von vorne anzufangen. viel zu feige, den aufbruch endlich zu wagen. in den gedanken an den landungsbrücken, in den träumen an der nordsee. in der realität im grauen nichts, so wie du es seit jahren kennst.
und dann plötzlich eines morgens in dieser bar, in der sich nicht die schicki-mickis treffen, um ihre markenklamotten und ihre bepelzte begleitung vorzuführen, sondern in der genau die landen, die von der nacht übrig geblieben sind und die erst nach hause gehen können, wenn ihr körper sie förmlich zwingt, endlich schlafen zu müssen. du stolperst völlig ahnungslos über ihre augen, die dich vertraut ansehen, als kennen sie dich schon seit etlichen jahren. mit einem blick lässt du dich fallen in eine wärme, auf die du so lange gewartet hast und die dir so unglaublich gut tut. die sonne ist schon längst aufgegangen, als du sie an der hand nimmst und spürst, dass du sie so schnell nicht mehr loslassen wirst.
auf einmal wird kein spiel mehr mit dir gespielt. keiner verlangt von dir, der superman zu sein. worte wie prahlerei, taktik und hintergedanke sind ihr fremd. hier darfst du mensch sein. hier sollst du mensch sein. es wird nicht belehrt und kritisiert, es wird respektiert. es wird nicht über dich gelacht, wenn du eine träne vergiesst, sie wird dir liebevoll von der wange gewischt. hier wird nichts von dir gefordert, hier musst du nicht funktionieren.
statt dessen spürst du ihren arm auf deinem rücken, wenn du einschläfst. du hörst ihr ruhiges atmen in deinem ohr während sie schläft. du spürst ihren warmen körper an deinem, an den sie sich so eng schmiegt, damit sie nicht friert. du beobachtest ihren schlaf und spürst dabei diese vertraute wohlige sicherheit. dir entgeht ihr lächeln keineswegs, als sie die augen einen spalt öffnet und dich verschlafen ansieht.
und auf einmal beginnst du deinen morgen wieder in der ersten person plural. längst vorbei die tage, an denen du irgendwie die zeit totgeschlagen hast, um sie irgendwie zu überstehen. plötzlich reichen dir 24 stunden bei weitem nicht mehr aus, um den tag voll und ganz zu erleben. das leben hat dich wieder eingefangen. längst hattest du die hoffnung aufgegeben, dass es noch menschen gibt, die dich frei von vorurteilen und in dem wissen über deine vergangenheit offen und ehrlich spüren lassen, was sie wirklich fühlen und für dich empfinden. und wieder wurdest du eines besseren belehrt. wenn sie dir ihr wohlfühlen ins ohr schnurrt wie eine mischung aus einer katze und einem brummbär weißt du wieder, was leben bedeutet.
und dann plötzlich eines morgens in dieser bar, in der sich nicht die schicki-mickis treffen, um ihre markenklamotten und ihre bepelzte begleitung vorzuführen, sondern in der genau die landen, die von der nacht übrig geblieben sind und die erst nach hause gehen können, wenn ihr körper sie förmlich zwingt, endlich schlafen zu müssen. du stolperst völlig ahnungslos über ihre augen, die dich vertraut ansehen, als kennen sie dich schon seit etlichen jahren. mit einem blick lässt du dich fallen in eine wärme, auf die du so lange gewartet hast und die dir so unglaublich gut tut. die sonne ist schon längst aufgegangen, als du sie an der hand nimmst und spürst, dass du sie so schnell nicht mehr loslassen wirst.
auf einmal wird kein spiel mehr mit dir gespielt. keiner verlangt von dir, der superman zu sein. worte wie prahlerei, taktik und hintergedanke sind ihr fremd. hier darfst du mensch sein. hier sollst du mensch sein. es wird nicht belehrt und kritisiert, es wird respektiert. es wird nicht über dich gelacht, wenn du eine träne vergiesst, sie wird dir liebevoll von der wange gewischt. hier wird nichts von dir gefordert, hier musst du nicht funktionieren.
statt dessen spürst du ihren arm auf deinem rücken, wenn du einschläfst. du hörst ihr ruhiges atmen in deinem ohr während sie schläft. du spürst ihren warmen körper an deinem, an den sie sich so eng schmiegt, damit sie nicht friert. du beobachtest ihren schlaf und spürst dabei diese vertraute wohlige sicherheit. dir entgeht ihr lächeln keineswegs, als sie die augen einen spalt öffnet und dich verschlafen ansieht.
und auf einmal beginnst du deinen morgen wieder in der ersten person plural. längst vorbei die tage, an denen du irgendwie die zeit totgeschlagen hast, um sie irgendwie zu überstehen. plötzlich reichen dir 24 stunden bei weitem nicht mehr aus, um den tag voll und ganz zu erleben. das leben hat dich wieder eingefangen. längst hattest du die hoffnung aufgegeben, dass es noch menschen gibt, die dich frei von vorurteilen und in dem wissen über deine vergangenheit offen und ehrlich spüren lassen, was sie wirklich fühlen und für dich empfinden. und wieder wurdest du eines besseren belehrt. wenn sie dir ihr wohlfühlen ins ohr schnurrt wie eine mischung aus einer katze und einem brummbär weißt du wieder, was leben bedeutet.
abteilung schlafzimmer, 18:38 -- herr axel


