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    <title>nachbarland (tür an tür mit dem leben) : Rubrik:schlafzimmer</title>
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    <description>tür an tür mit dem leben</description>
    <dc:publisher>buspapst</dc:publisher>
    <dc:creator>buspapst</dc:creator>
    <dc:date>2008-08-26T10:07:23Z</dc:date>
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    <title>nachbarland</title>
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  <item rdf:about="http://nachbarland.twoday.net/stories/5083669/">
    <title>sage nein</title>
    <link>http://nachbarland.twoday.net/stories/5083669/</link>
    <description>wenn sie dich jetzt rekrutieren&lt;br /&gt;
hab den mut zu desertieren&lt;br /&gt;
lass sie stehn, die generäle&lt;br /&gt;
und verweigre die befehle&lt;br /&gt;
menschen werden zu maschinen&lt;br /&gt;
in den militäranstalten&lt;br /&gt;
niemand soll mehr denen dienen&lt;br /&gt;
die die welt so schlecht verwalten&lt;br /&gt;
nie mehr solln uns jene lenken&lt;br /&gt;
die nicht mit dem herzen denken&lt;br /&gt;
lass dich nie mehr auf sie ein&lt;br /&gt;
sage nein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;238&quot; alt=&quot;nier-mehr-krieg&quot; width=&quot;322&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nachbarland/images/nier-mehr-krieg.gif&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
doch es tut sich was, ihr lieben&lt;br /&gt;
auf den straßen, auf den plätzen&lt;br /&gt;
finden sich die freunde ein&lt;br /&gt;
sich dem wahn zu widersetzen&lt;br /&gt;
jetzt muss schluss sein mit dem schweigen&lt;br /&gt;
dem gehorsam, dem verstecken&lt;br /&gt;
wenn für unser wohlbefinden&lt;br /&gt;
hunderttausende verrecken&lt;br /&gt;
dann ist´s zeit zu widerstehen&lt;br /&gt;
wenn, dann aufrecht untergehn&lt;br /&gt;
sage nein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;konstantin wecker&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>herr axel</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://nachbarland.twoday.net/topics/schlafzimmer&quot;&gt;schlafzimmer&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 herr axel</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-25T10:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nachbarland.twoday.net/stories/3751338/">
    <title>die würfel sind gefallen</title>
    <link>http://nachbarland.twoday.net/stories/3751338/</link>
    <description>wenn entscheidungen bei herrn axel anstehen, die sein leben nicht zu knapp verändern werden, so werden immer sein kopf, sein bauch und sein herz nach deren meinung gefragt. und natürlich seine engsten freunde, mit denen er solche dinge gerne bequatscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die reaktionen der freunde waren sehr unterschiedlich. von handelst du nicht etwas überstürzt? über weißt du eigentlich was du da aufgibst? bis hin zu das finde ich eine super idee, handle nach deinem gefühl war wirklich alles dabei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
also hat herr axel noch einmal alles mit &lt;a href=&quot;http://nachbarland.twoday.net/stories/3727488/&quot;&gt;&lt;b&gt;seiner kleinen&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; besprochen und dann kopf, bauch und herz gegeneinander antreten lassen. daraus entwickelte sich ein äußerst interessanter wettstreit, denn das herz und der bauch waren sich sofort einig und komischerweise bemühte sich der kopf zwar nach allen kräften, mit gegenargumenten zu kontern, doch es wollten ihm einfach keine einfallen. äußerst selten, dass sich alle wirklich wichtigen organe einmal einig waren und somit steht die entscheidung nun definitiv fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wie oft hört man denn von menschen, dass man stets auf seinen bauch hören sollte und wie oft stellt man fest, dass gerade diese menschen es schlussendlich nie tun, sondern die feigheit, die faulheit und vor allem die vernunft, der größte feind des herrn axel, ihr leben bestimmen. nein freunde, nicht mit mir. diesmal gehe ich diesen weg, da ich spüre, dass es der richtige ist. es hat mir gefallen, nürnberg-city, du hast mir gut getan. doch nun wird es zeit für mich dort zu leben, wo das wort zuhause für mich bedeutet, endlich angekommen zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;home is where your heart is.&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>herr axel</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://nachbarland.twoday.net/topics/schlafzimmer&quot;&gt;schlafzimmer&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 herr axel</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-21T15:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nachbarland.twoday.net/stories/3727488/">
    <title>für dich</title>
    <link>http://nachbarland.twoday.net/stories/3727488/</link>
    <description>weißt du eigentlich, wie schön meine tage allmorgendlich beginnen, wenn ich beim aufwachen deinen warmen körper an meinem spüre? wenn du verschlafen ein auge öffnest und mich müde aber ehrlich anlächelst?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weißt du eigentlich, wie gerne ich meinen tag mit dir zusammen verbringe? wie ich jede sekunde mit dir in mir aufsauge, geniesse und mich oft ärgere, dass der tag nur 24 stunden lang ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weißt du eigentlich, wie sehr ich es geniesse, dass wir beide uns tagtäglich  über gott und die welt totlachen können? und wie egal es mir ist, wenn uns andere menschen für verrückt halten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weißt du eigentlich, wie stolz es mich macht, hand in hand und arm in arm mit dir durch das leben zu spazieren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weißt du eigentlich, wie gerne ich mit dir im bett sitze und gemeinsam eine packung eis mit dir löffle? mit dir aus dem fenster schaue und die sterne betrachte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weißt du eigentlich, welche größe und welchen respekt du mir entgegenbringst, indem du mich so magst wie ich bin, mit allen meinen schwächen und spinnereien, ohne dass du mich verändern oder verbiegen willst?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weißt du eigentlich, welch unbeschreibbares gefühl es ist, bei dir mensch sein zu dürfen? keine peinlichkeiten zu fürchten und keine geheimnisse haben zu müssen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weißt du eigentlich, wie sicher und wohl ich mich fühle, wenn ich nachts neben dir liege, deinen rücken an meinem bauch spüre, meinen arm um dich lege und deinen atem beim einschlafen höre?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weißt du eigentlich, was für ein schönes gefühl es ist, mit dir über morgen und übermorgen nachzudenken und gemeinsame pläne zu schmieden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weißt du eigentlich, wie dankbar ich bin, dass es dich gibt?</description>
    <dc:creator>herr axel</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://nachbarland.twoday.net/topics/schlafzimmer&quot;&gt;schlafzimmer&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 herr axel</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-14T16:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nachbarland.twoday.net/stories/3698106/">
    <title>ich kann dich spüren</title>
    <link>http://nachbarland.twoday.net/stories/3698106/</link>
    <description>kommt im himmel was grad war noch mal,&lt;br /&gt;
nur mit viel mehr material,&lt;br /&gt;
geigen, weihrauch und laternen?&lt;br /&gt;
seit 10 minuten hast du dich nicht mehr bewegt,&lt;br /&gt;
wie von den göttern hingelegt,&lt;br /&gt;
als schönste unter ihren sternen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich kann dich spüren,&lt;br /&gt;
ich kann hören wie dein blut fliesst.&lt;br /&gt;
ich kann dich spüren,&lt;br /&gt;
ich behüte deine nacht.&lt;br /&gt;
ich kann dich spüren,&lt;br /&gt;
ich kann deutlich hören was du siehst.&lt;br /&gt;
halleluja, schlaf für uns beide,&lt;br /&gt;
wie ein stein, du wirst bewacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ändert jetzt das wasser seinen lauf,&lt;br /&gt;
fliesst noch nasser und bergauf&lt;br /&gt;
oder bleibts erst mal wie vorher?&lt;br /&gt;
vielleicht ist unsere lust und unsere qual&lt;br /&gt;
ja für den kosmos ganz normal,&lt;br /&gt;
doch wo kommt dann der engelchor her?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich kann dich spüren,&lt;br /&gt;
ich kann hören wie dein blut fliesst.&lt;br /&gt;
ich kann dich spüren,&lt;br /&gt;
ich behüte deine nacht.&lt;br /&gt;
ich kann dich spüren,&lt;br /&gt;
ich kann deutlich hören was du siehst.&lt;br /&gt;
halleluja, schlaf für uns beide,&lt;br /&gt;
wie ein stein, du wirst bewacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und eine hand kommt,&lt;br /&gt;
sucht und findet,&lt;br /&gt;
und mit geschlossenen augen kommt ein kuss&lt;br /&gt;
und wird bleiben, wenn der himmel hell wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich kann dich spüren,&lt;br /&gt;
ich kann hören wie dein blut fliesst.&lt;br /&gt;
ich kann dich spüren,&lt;br /&gt;
ich behüte deine nacht.&lt;br /&gt;
ich kann dich spüren,&lt;br /&gt;
ich kann deutlich hören was du siehst.&lt;br /&gt;
halleluja, schlaf für uns beide,&lt;br /&gt;
wie ein stein, du wirst bewacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;zu finden bei &lt;a href=&quot;http://www.texorama.de/&quot;&gt;&lt;b&gt;tex&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;, album nv69, 2004&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>herr axel</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://nachbarland.twoday.net/topics/schlafzimmer&quot;&gt;schlafzimmer&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 herr axel</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-07T16:21:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nachbarland.twoday.net/stories/3667847/">
    <title>das leben stinkt</title>
    <link>http://nachbarland.twoday.net/stories/3667847/</link>
    <description>ich bitte um nachsicht, dass ich mich hier im nachbarland und in den kommentaren meiner blogroll etwas rar mache. in der nacht von donnerstag auf freitag ist die mama meines besten freundes und damit auch irgendwie die mama meiner eigenen kindheit gestorben und ich brauche länger als ich dachte, dies zu verarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vielen dank für die lieben, ehrlichen und aufrichtigen kommentare zu meinem letzten posting. ich bin zu müde diese einzeln zu beantworten. sie haben mir sehr gut getan.</description>
    <dc:creator>herr axel</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://nachbarland.twoday.net/topics/schlafzimmer&quot;&gt;schlafzimmer&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 herr axel</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-28T20:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nachbarland.twoday.net/stories/3653812/">
    <title>and justice for all</title>
    <link>http://nachbarland.twoday.net/stories/3653812/</link>
    <description>lieber gott,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
du weisst ganz genau wie ich über dich denke und was ich von dir halte. trotzdem wende ich mich mal wieder an dich und bitte darum, dass du mir erklärst, was mich zur zeit so bewegt und mich beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
warum tust du das? warum lässt du das zu? ich bin heute 500 kilometer mit meinem auto gefahren um festzustellen, dass ich es für nichts und wieder nichts getan habe. natürlich war es wunderschön, meinen allerbesten freund und dessen familie zu treffen, doch der besuch seiner schwerstkranken mama war nicht möglich, weil sie nicht die nötige kraft dafür hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lieber gott, diese frau hat in ihrem leben nichts anderes getan, als dafür sorge zu tragen, ihre fünf kinder durch das leben zu bringen und mich als nachbarskind als ihr sechstes kind zu akzeptieren und aufzuziehen. wir haben ihr das leben alles andere als leicht gemacht und dennoch hat sie nie den glauben und das vertrauen in uns verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und nun? der hinterhältige krebs hat ihren magen zerfressen von vorne bis hinten. injektionen können ihr nicht mehr in ihre venen gespritzt werden, weil diese schier aufplatzen. mit morphium hältst du sie noch am mehr als erbärmlichen leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich verliere erneut den glauben in dich, chef. warum tust du dieser frau und ihrer familie diese situation zu? warum verreckt hier ein wundervoller und wertvoller mensch? warum entgleitet dir solch ein leben und herrn beckstein und herrn bush geht es gut?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn dies deine form von gerechtigkeit ist, die guten menschen verrecken zu lassen, während die schlechten menschen unversehrt bleiben, dann verpiss dich aus meinem leben. und bitte wisch mir bloß nicht die tränen aus meinen augen, die ich heute nacht vergiessen werde. du bist vermutlich nur für einen elite-kreis bestimmt. du hast versagt. erneut.</description>
    <dc:creator>herr axel</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://nachbarland.twoday.net/topics/schlafzimmer&quot;&gt;schlafzimmer&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 herr axel</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-25T00:04:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nachbarland.twoday.net/stories/3589703/">
    <title>erkenntnis</title>
    <link>http://nachbarland.twoday.net/stories/3589703/</link>
    <description>es gibt momente, in denen man so intensiv wie selten zuvor spürt, was wirklich wichtig ist und worauf es wirklich ankommt. geschehen an diesem wochenende. bitte sehr:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn man in der jetzigen sonntag nacht um 01.52 uhr immer noch nicht weiss, ob man am morgigen montag den beantragten urlaub wahrnehmen kann oder doch in die arbeit marschieren muss, weil die mutter des kollegen unerwartet gestorben ist und keiner weiss, ob dieser kollege wieder genug kraft hat zu arbeiten, wenn man in der nacht von freitag auf samstag bis morgens um 07.30 uhr soviel &lt;strike&gt;scheiss geiles gras&lt;/strike&gt; geraucht hat, dass man den ganzen samstag neben sich stand und zu nichts zu gebrauchen war &lt;strike&gt;und man trotzdem erst um 05.00 uhr ins bett gegangen ist&lt;/strike&gt;, wenn die ice tigers ein dickes fettes brett gegen die adler mannheim vor heimischer kulisse bekommen haben, dann spielt das alles genau in dem moment keine rolle mehr, in dem einem ein mensch, der mit seinem kopf auf deinem bauch liegt, zuflüstert &quot;weisst du eigentlich, dass mein leben plötzlich wieder einen sinn ergibt, seit ich dich kenne?&quot;.</description>
    <dc:creator>herr axel</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://nachbarland.twoday.net/topics/schlafzimmer&quot;&gt;schlafzimmer&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 herr axel</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-15T23:52:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nachbarland.twoday.net/stories/3533959/">
    <title>das schönste mädchen europas</title>
    <link>http://nachbarland.twoday.net/stories/3533959/</link>
    <description>sie fiel wie ein stern vom himmel&lt;br /&gt;
im guten monat mai&lt;br /&gt;
sie blieb und bleibt für immer&lt;br /&gt;
bleib dabei&lt;br /&gt;
sie kocht nur vegetarisch&lt;br /&gt;
hört morgens billy bragg&lt;br /&gt;
sie ist meine freundin, geliebte und held&lt;br /&gt;
sie sitzt auf meinem küchentisch&lt;br /&gt;
sie hat was zur erzählen&lt;br /&gt;
sie hat ihren spaß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;sie ist das schönste mädchen europas&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sie bringt mich auf die palme&lt;br /&gt;
sie führt mich übers eis&lt;br /&gt;
sie ist ein gottesbewies&lt;br /&gt;
sie sitzt auf meiner fensterbank&lt;br /&gt;
sie hat was zu erzählen&lt;br /&gt;
sie hat ihren spaß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;sie ist das schönste mädchen europas&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
an dem badezimmerspiegel schrieb sie hin&lt;br /&gt;
dich liebe ich&lt;br /&gt;
sie redet im schlaf und ihr herz schlägt so tief&lt;br /&gt;
sie weiß was sie will&lt;br /&gt;
doch sie macht nicht alles mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;das schönste mädchen europas&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sie ist meine freundin, geliebte und held&lt;br /&gt;
meine blaue stille, der atem der welt&lt;br /&gt;
mein diadem mein schönster tag&lt;br /&gt;
mein diadem mein herzinfakt&lt;br /&gt;
meine blaue stille, mein weltgeschmack&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
das schönste mädchen europas&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;br /&gt;
jan plewka, &quot;zuhause, da war ich schon&quot;, erschienen 2002 bei eastwest records&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>herr axel</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://nachbarland.twoday.net/topics/schlafzimmer&quot;&gt;schlafzimmer&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 herr axel</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-06T16:28:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nachbarland.twoday.net/stories/3511566/">
    <title>it&apos;s so clear now...</title>
    <link>http://nachbarland.twoday.net/stories/3511566/</link>
    <description>natürlich kennt kein mensch herrn axel so gut wie ich ihn selbst. permanent in heftigsten gefühlen unterwegs, täglich sterbe ich seelische tode und geniesse emotionale orgasmen. manchmal himmel hoch jauchzend, viel zu oft zu tode betrübt. doch was derzeit mit mir los ist, kenne ich seit dem 01. oktober 1997 nicht mehr. ich bin froh und erschrocken zugleich, wenn ich beobachte, welche verhaltensweisen ich an den tag lege, weil eine unglaubliche frau mit brutal hoher geschwindigkeit dabei ist, mein herz zu erobern, es geradezu einzunehmen. kostproben gefällig? gerne:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- mein erster gedanke nach dem aufwachen gehört ihr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ich räume meine wohnung auf, um nicht allzu chaotisch und gammlig zu wirken, wenn sie mich besucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ich grunze wie ein schweinchen, wenn sie sich beim einschlafen an mich schmiegt und ihren arm um mich legt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ich kaufe mir eine kuschelige decke und drei kissen für die couch, weil man damit so schön knuddeln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- der nasenhaarschneider und das janosch-buch bleiben im bad liegen, weil mir vor ihr nichts peinlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ich erwische mich dabei, katzen zu mögen und sie stundenlang zu kraulen &lt;strike&gt;und bin eifersüchtig, weil stimpy jede nacht bei ihr im bett schlafen darf&lt;/strike&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ich dusche zwei oder sogar dreimal am tag, weil ich ganz frisch riechen möchte, wenn sie mich besucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ich kaufe chili-schokolade, die ich im leben nicht essen würde, weil sie mir verraten hat, wie gerne sie sie mag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ich sammle alle klamotten, die auf dem fußboden liegen, ein und lege oder hänge sie ordentlich in den schrank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strike&gt;- ich mache das fenster auf, wenn ich ein ei lege&lt;/strike&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ich rauche selbst am wochenende kein gras mehr, weil ich sie mit vollem bewusstsein spüren möchte und mich ihre anwesenheit ausreichend berauscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ich leere meine überfüllten aschenbecher, sogar den im schlafzimmer. &lt;strike&gt;irgendwann reinige ich sie auch mal gründlich.&lt;/strike&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ich krabble meine unterarme wenn sie nicht bei mir ist, um mir das gefühl zu geben, sie wäre bei mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ich kaufe eine cd von elvis presley, weil ich weiss, dass sie seine musik liebt, obwohl ich &lt;strike&gt;auf diese musik kotzen könnte&lt;/strike&gt; elvis nicht wirklich mag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ich wünsche mir ganz arg, dass morgen ganz tolles sommerwetter sein wird, weil sie mit freunden in den tiergarten gehen wird, während ich den kompletten nachmittag zuhause vor dem fernseher verbringen werde, um die eishockey-halbfinale zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- mein odol-fläschchen wird wieder genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- seit jahren erwische ich mich dabei, dass ich in der tat noch in der lage bin, vor freude zu weinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ich rülpse nicht wie gewohnt aus vollem halse, so laut wie es geht und stets in der melodie des liedes, das gerade läuft, sondern versuche, mich so leise wie möglich zu enlüften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- auch wenn ich eigentlich nie einen gegenwartsplan habe, so erwische ich mich doch dabei, über die zukunft nachzudenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strike&gt;- ich höre beim abspülen heimlich die liebeslieder von reinhard mey, die ich so unglaublich schön finde, auch wenn ich das niemals zugeben würde.&lt;/strike&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es geht mir gut.</description>
    <dc:creator>herr axel</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://nachbarland.twoday.net/topics/schlafzimmer&quot;&gt;schlafzimmer&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 herr axel</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-01T02:25:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nachbarland.twoday.net/stories/3489449/">
    <title>back to life</title>
    <link>http://nachbarland.twoday.net/stories/3489449/</link>
    <description>wie sehr hattest du dich schon an deinen alltag gewöhnt. das weckerrasseln, das kaffee schlürfen, das funktionieren im job und das müde nach hause kommen nach getaner arbeit. vielleicht noch ein paar stunden an der freiheit des lebens schnuppern, dich mit freunden treffen, über wiesen schlendern, mit deiner musik in den ohren auf der flussmauer sitzen und die verliebten pärchen beim tollen beobachten. vom schöneren leben träumen. viel zu feige, noch einmal von vorne anzufangen. viel zu feige, den aufbruch endlich zu wagen. in den gedanken an den landungsbrücken, in den träumen an der nordsee. in der realität im grauen nichts, so wie du es seit jahren kennst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und dann plötzlich eines morgens in dieser bar, in der sich nicht die schicki-mickis treffen, um ihre markenklamotten und ihre bepelzte begleitung vorzuführen, sondern in der genau die landen, die von der nacht übrig geblieben sind und die erst nach hause gehen können, wenn ihr körper sie förmlich zwingt, endlich schlafen zu müssen. du stolperst völlig ahnungslos über ihre augen, die dich vertraut ansehen, als kennen sie dich schon seit etlichen jahren. mit einem blick lässt du dich fallen in eine wärme, auf die du so lange gewartet hast und die dir so unglaublich gut tut. die sonne ist schon längst aufgegangen, als du sie an der hand nimmst und spürst, dass du sie so schnell nicht mehr loslassen wirst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf einmal wird kein spiel mehr mit dir gespielt. keiner verlangt von dir, der superman zu sein. worte wie prahlerei, taktik und hintergedanke sind ihr fremd. hier darfst du mensch sein. hier sollst du mensch sein. es wird nicht belehrt und kritisiert, es wird respektiert. es wird nicht über dich gelacht, wenn du eine träne vergiesst, sie wird dir liebevoll von der wange gewischt. hier wird nichts von dir gefordert, hier musst du nicht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
statt dessen spürst du ihren arm auf deinem rücken, wenn du einschläfst. du hörst ihr ruhiges atmen in deinem ohr während sie schläft. du spürst ihren warmen körper an deinem, an den sie sich so eng schmiegt, damit sie nicht friert. du beobachtest ihren schlaf und spürst dabei diese vertraute wohlige sicherheit. dir entgeht ihr lächeln keineswegs, als sie die augen einen spalt öffnet und dich verschlafen ansieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und auf einmal beginnst du deinen morgen wieder in der ersten person plural. längst vorbei die tage, an denen du irgendwie die zeit totgeschlagen hast, um sie irgendwie zu überstehen. plötzlich reichen dir 24 stunden bei weitem nicht mehr aus, um den tag voll und ganz zu erleben. das leben hat dich wieder eingefangen. längst hattest du die hoffnung aufgegeben, dass es noch menschen gibt, die dich frei von vorurteilen und in dem wissen über deine vergangenheit offen und ehrlich spüren lassen, was sie wirklich fühlen und für dich empfinden. und wieder wurdest du eines besseren belehrt. wenn sie dir ihr wohlfühlen ins ohr schnurrt wie eine mischung aus einer katze und einem brummbär weißt du wieder, was leben bedeutet.</description>
    <dc:creator>herr axel</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://nachbarland.twoday.net/topics/schlafzimmer&quot;&gt;schlafzimmer&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 herr axel</dc:rights>
    <dc:date>2007-03-28T16:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nachbarland.twoday.net/stories/3445329/">
    <title>wahre grösse</title>
    <link>http://nachbarland.twoday.net/stories/3445329/</link>
    <description>es gibt tage, die sind so vollgepackt mit erlebnissen und eindrücken, dass einem kaum die zeit zum durchatmen oder gar zum darüber nachdenken bleibt. nachdem heute noch einmal ein urlaubstag anstand, schmiss ich mich gleich nach dem aufwachen &lt;strike&gt;um 13.00 uhr&lt;/strike&gt; aufs fahrrad, um mit einem mit ganz vielen leckereien gefüllten rucksack meine lieblingsnachbarin im wiesengrund aufzusuchen und mit einem riesengroßen picknick den tag zu begrüßen und anschließend ein wenig die boule-kugeln in der nachmittagssonne zu werfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als die sonne sich allmählich verabschiedete, ging es kurz nach hause, um das trikot anzuziehen und auf ging es weiter ins stadion, um mit dem ersten spiel die play-offs zu eröffnen. über das ergebnis sage ich jetzt mal lieber nichts, doch wir werden es den scorpions am sonntag in hannover schon heimzahlen. außerdem haben die haie in ingolstadt gewonnen und das ist doch schon mal was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
danach auf dem direkten wege in die &lt;a href=&quot;http://www.weinerei.de/&quot;&gt;&lt;b&gt;weinerei&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;, die in diesen tagen ihre 5-jahres-feier absolviert. so viele freunde mit am start, so viele unbekannte aber glückliche gesichter, einfach schön.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschliessend ging es dann noch in den club, in dem man in nürnberg eigentlich immer landet, wenn überall anders die luft raus ist und man noch nicht nach hause gehen mag. nachdem sich dort drei freunde relativ schnell verabschiedeten, &lt;strike&gt;weil sie sich mittels alkohol mal wieder viel zu schnell den verstand weggesprengt hatten,&lt;/strike&gt; blieben noch eine freundin und meine wenigkeit, die noch gar keine lust hatten, nach hause zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es war unglaublich schön, mit dieser freundin so offen und ehrlich über das leben und die liebe zu quatschen. ich habe es genossen, in ihre strahlenden augen zu sehen, wenn sie frisch verliebt von ihrem traumprinzen erzählte. diese frau hat es richtig erwischt. als ich sie schliesslich nach hause begleitete, weil ich es einfach nicht mag, wenn frauen nachts um vier alleine durch die stadt laufen, sagte sie mir: &lt;i&gt;es ist nur ein angebot, doch ich sehe dir an, dass du heute nacht alleine nicht schlafen kannst, also darfst du gerne bei mir übernachten, wenn es dir gut tut.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nachdem ich sie zuhause abgeliefert hatte und ich ein bißchen durch die stadt spaziert bin, da an schlafen wirklich nicht zu denken war, wurde mir erst bewußt, was diese freundin mir da gerade angeboten hatte. frisch verliebt und in gedanken nur an diesen einen mann, bietet sie mir an, die nacht mit ihr zu teilen, da ihr bewußt wurde, dass mir diese nacht alleine ganz schön weh tun würde. was bitte mehr kann man von einem menschen erwarten? wieviel einfühlungsvermögen darf man erfahren? wie sehr kann man die eigenen interessen in den hintergrund stellen, um einem anderen menschen das gefühl von wärme, zweisamkeit und geborgenheit zu geben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ganz egal wie viele einflüsse am heutigen tag auf mich eingeprasselt sind, dieser satz, dieses angebot von dieser freundin bleibt als highlight dieses tages in erinnerung. zu spüren, dass man nicht nur der party-begleiter ist, der immer glücklich zu funktionieren hat, sondern auch einmal der mensch sein darf, den es gilt aufzufangen, ist unglaublich schön. ich danke dieser freundin für ihr interesse an mir, meinen nöten, meinen ängsten, meinen sehnsüchten, meinem leben. solange es menschen wie dich gibt kann mir nichts passieren.</description>
    <dc:creator>herr axel</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://nachbarland.twoday.net/topics/schlafzimmer&quot;&gt;schlafzimmer&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 herr axel</dc:rights>
    <dc:date>2007-03-17T04:58:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nachbarland.twoday.net/stories/3424237/">
    <title>alles, was ich brauche heut&apos; nacht</title>
    <link>http://nachbarland.twoday.net/stories/3424237/</link>
    <description>es gibt momente in meinem leben, von denen ich mir sicher bin, sie nur zwei oder drei mal zu erleben und die mir mit solch einer wucht ins &lt;strike&gt;herz&lt;/strike&gt; gesicht schlagen, dass mir schwindlig wird. ich gebe zu, ich habe in meinem leben schon an den unmöglichsten plätzen übernachtet. gerne erinnere ich mich an einen campingplatz auf korsika &lt;strike&gt;unter schwer bekifften franzosen&lt;/strike&gt;, an mein auto an einer einsamen stelle zwischen monte carlo und nizza und an das bett in einer urigen hütte in dänemark. nicht ganz so gerne erinnere ich mich an einen platz unter der brücke des hainbergs in oberasbach, &lt;strike&gt;an dem scheiss skinheads beweisen mussten, eine truppe von ins koma gesoffener punks grün und blau treten zu können,&lt;/strike&gt; eine zelle der polizei nürnberg-ost und an eine papiertonne vor einer kneipe in der nürnberger innenstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und dann gibt es diese übernachtungen bei freunden, die zu einem fest oder einfach mal wieder zu einem längst fälligen besuch geladen haben. ich gebe zu, so sehr sich diese freunde auch mit größtem und aufrichtigem fleiss bemühen, sich bei ihnen zu hause fühlen zu dürfen, so ungern schlafe ich dennoch in fremden betten oder auf fremden sofas, da ich mich einfach nirgends wohler fühle als in meinem eigenen bett in meinen eigenen vier wänden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und dann gibt es eben noch diese momente, in denen man sich fernab der heimat plötzlich und ohne erklärbaren grund so unheimlich zuhause fühlt. du liegst in einem fremden bett, schaust einem menschen beim schlafen zu und fühlst dich plötzlich verdammt gut aufgehoben. du musst hier nicht gut sein, du musst hier keine rolle spielen, du musst hier nicht funktionieren. du passt nicht auf, zuviel platz des bettes für dich selber einzunehmen, du achtest nicht permanent darauf, den menschen neben dir bloß nicht aus versehen zu berühren, du &lt;strike&gt;krümelst dich vielmehr immer näher an ihn ran&lt;/strike&gt; geniesst die wärme, die dieser mensch neben dir ausstrahlt, in vollen zügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in deinen eigenen vier wänden angekommen hast du das bild dieses menschen, den du letzte nacht immer und immer wieder &lt;strike&gt;heimlich&lt;/strike&gt; beim schlafen beobachtest hast, vor augen und fragst dich, warum du dich plötzlich gar nicht mehr so recht auf dein eigenes bett in deiner eigenen wohnung freust.</description>
    <dc:creator>herr axel</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://nachbarland.twoday.net/topics/schlafzimmer&quot;&gt;schlafzimmer&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 herr axel</dc:rights>
    <dc:date>2007-03-11T21:50:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nachbarland.twoday.net/stories/3418680/">
    <title>des lebens glück</title>
    <link>http://nachbarland.twoday.net/stories/3418680/</link>
    <description>ich gebe zu, ich bin nicht immer der schnellste, wenn es darum geht, neue filme im kino anzusehen. nachdem ich heute unbedingt noch einmal meine &lt;a href=&quot;http://nachbarland.twoday.net/stories/2611586/&quot;&gt;lieblingsnachbarin &lt;/a&gt;sehen wollte, bevor ich das wochenende fernab oder gerade in der heimat verbringen werde, erfuhr ich von ihr, dass sie gerade im kino verweile, um sich &lt;a href=&quot;http://emmas-glueck.pandorafilmverleih.de/&quot;&gt;einen film&lt;/a&gt; anzusehen, der in zehn minuten starten werde. da es sich um einen film handelte, in dem &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Vogel&quot;&gt;mein lieblingsschauspieler&lt;/a&gt; eine der beiden hauptrollen einnimmt &lt;strike&gt;und von dem behauptet wird, ich sähe ihm ähnlich,&lt;/strike&gt; wurden schnell die klamotten gewechselt sich auf das fahrrad geschwungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich muss zugeben, der film ist mir sehr nahe gegangen und hat mich wirklich zum nachdenken gebracht. ich habe wenig lust, hier eine filmkritik abzugeben, da ich mich dafür nicht kompetent und objektiv genug fühle und ich laienhafte filmkritiken hasse. doch zwei subjektive eindrücke des films beschäftigen mich doch und vor allem immer noch, gerade wenn ich versuche, die geschehnisse dieses films auf das reale leben zu projizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wie intensiv, stark und ehrlich kann die liebe zu einem menschen sein? wie ernst nimmt man das eheversprechen, für eben diesen einen menschen in guten wie in schlechten zeiten zu sorgen? schaffen es die gesellschaft, die gesetze oder gar die moral, dem dir liebsten menschen seinen letzten wunsch nicht erfüllen zu dürfen? ich habe wirklich lange darüber nachgedacht und stelle schlussendlich fest: deinem dir wichtigsten, liebsten und vielleicht einzigen menschen mit dem messer in der hand die gurgel durchzuschneiden, bevor ihn eine unheilbare krankheit zerfrisst und ihn schmerzvoll verrecken lässt, bedeutet mut, respekt und liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die für mich entscheidende aussage dieses films jedoch war die, die dieser film vermutlich gar nicht ausdrücken wollte, bei mir jedoch bleibenden eindruck hinterließ. kann es wirklich funktionieren, auf alle annehmlichkeiten, gewohnheiten  und status-symbole zu verzichten, um sich keiner anderen aufgabe zu widmen, als mit eben diesem einen menschen glücklich zu sein? fernab jeglicher zivilisation? kann liebe so intensiv sein, daß sie gedanken über vernunft, entfernung und zukunft in den schatten stellt? schafft es liebe, sich selbst zu genügen? und gibt man sich wirklich auf, wenn man sich in einem anderen menschen verliert?</description>
    <dc:creator>herr axel</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://nachbarland.twoday.net/topics/schlafzimmer&quot;&gt;schlafzimmer&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 herr axel</dc:rights>
    <dc:date>2007-03-10T03:39:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nachbarland.twoday.net/stories/3409265/">
    <title>lass meine helden nicht abdanken</title>
    <link>http://nachbarland.twoday.net/stories/3409265/</link>
    <description>was ist denn nur passiert mit dir? deine mutter ruft dich an und du würgst das gespräch ab mit fadenscheinigen ausreden, dass du gerade auf dem sprung seiest, dass du in eile wärst, dabei hättest du alle zeit der welt. nur nicht für sie scheinbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
natürlich kannst du dich nicht mehr daran erinnern, doch du kennst die geschichte nur zu gut, dass du als kleinkind fast &lt;strike&gt;verreckt&lt;/strike&gt; gestorben wärest wegen deiner nicht funktionieren wollenden bronchen. es stand spitz auf knopf um dich und deine mama schläft seit dieser zeit bis heute keine nacht durch. deine ganze familie ist wegen dir aus der kohlestadt auf das land gezogen, um dich durch bessere luft am leben zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dein papa war für dich der stärkste mann der welt und deine mama schöner als der schönste sonnenaufgang. in kindlicher leichtigkeit hast du ihr versprochen, sie zu heiraten, wenn du groß seiest. du hast um nachtgeschichten gebettelt und deine helden waren in keiner einzigen nacht zu müde, sie dir vorzulesen. du hast ihnen geglaubt, dass der liebe gott über dein bett wacht und du hast dich in sicherheit gewogen. mit grossen augen standest du vor dem nikolaus und hast gar nicht gemerkt, dass seine stimme nach papa klang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
du bekamst die schönste schultüte von allen und du durftest an jedem tag deine schulkameraden nach hause einladen. jedes mal gab es heisse schokolade und jedes jahr zur weihnachtszeit gab es die leckersten plätzchen überhaupt. wie haben deine augen gestrahlt, als du sie selber in den backofen schieben durftest. mit dem wohnmobil auf reisen haben deine beiden helden dir immer wieder gezeigt, wie spannend und abenteuerlich dieses leben in den verschiedensten ecken der welt doch sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
plötzlich dann nanntest du deine helden nicht mehr mama und papa, es waren nun deine alten. groß warst du auf einmal, riesengroß, schließlich durftest du schon mofa fahren und auf einmal wurden aus deinen beiden besten freunden die größten feinde. na klar, neben deinen lehrern und der polizei gab es keine größeren und spießigeren täter mehr als deine eltern. und du? mittendrin und nichts, aber auch wirklich nichts ausgelassen. und sie? sie haben dich an keinem tag in deinem leben aufgegeben. wie oft haben sie dich nachts am bolzplatz eingesammelt, als du dachtest, es wäre der richtige weg, dich ins koma zu saufen und dir den schädel wegzusprengen? welchen mut haben sie dir gemacht, als du von der schule flogst? wieviele male haben sie dich von der polizeiwache abgeholt und für dich gelogen? wie haben sie für dich gebetet, dass der richter die angedachte strafe des staatsanwaltes nicht verhängt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wie haben sie dich unterstützt, als du dann doch irgendwann &lt;strike&gt;erwachsen&lt;/strike&gt; vernünftig wurdest und dich &lt;strike&gt;halbwegs&lt;/strike&gt; in die gesellschaft eingefügt hast. da waren sie wieder, deine freunde. auf einmal wart ihr euch wieder einig, konntet euch wieder in die augen sehen. plötzlich konntest du statt liebe zu nehmen endlich auch einmal liebe geben. endlich hast du registriert, dass deine helden dich nie aufgegeben haben und endlich spürst du, wie gut eine familie tun kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und heute? der mensch, der für dich einmal der stärkste mann der welt war, lebt sein eigenes &lt;strike&gt;verschissenes&lt;/strike&gt; leben, tourt durch ganz europa und vergisst seine treue partnerin, die zuhause sitzt und so gerne einmal wieder hören würde, dass sie eine rolle in seinem leben spielt. und der mensch, der für dich einmal die schönste frau der welt war, sitzt zu hause und erlebt seine highlights des tages in witzigen gesprächen mit dem postboten, in sonderangeboten des supermarktes und in allabendlichen gläsern bier vor dem allabendlichen fernsehprogramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und du? was machst du? statt zu spüren, dass du vielleicht gerade jetzt zurückgeben kannst, was du ein leben lang erfahren durftest, statt zu spüren, dass du gerade jetzt gebraucht wirst, würgst du das gespräch ab und widmest dich einzig und alleine deinem leben. na klar, es ist ja auch viel wichtiger, dir jetzt noch diese eine cd anzuhören, &lt;strike&gt;dir eine tüte zu bauen,&lt;/strike&gt; dir im lieblingscafe um die ecke die zeit totzuschlagen und mit freunden zu telefonieren, statt dir zeit zu nehmen für deine helden, ihnen ein ohr zu schenken und sie spüren zu lassen, wie wichtig sie dir sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lieber gott, versprich mir, dass ich so nie enden werde. ich habe mir doch so viel vorgenommen, ich wollte doch alles anders machen. lieber gott, lass mich bitte nicht vergessen, was sie in meinem leben für mich getan haben. lieber gott, lass meine helden nicht abdanken. lass sie wieder zu helden werden.</description>
    <dc:creator>herr axel</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://nachbarland.twoday.net/topics/schlafzimmer&quot;&gt;schlafzimmer&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 herr axel</dc:rights>
    <dc:date>2007-03-08T00:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nachbarland.twoday.net/stories/3350845/">
    <title>freunde bleiben</title>
    <link>http://nachbarland.twoday.net/stories/3350845/</link>
    <description>jeder von uns kennt das wohl nur zu gut: man kommt einem menschen &lt;strike&gt;gefährlich&lt;/strike&gt; nahe, spürt, dass hier mehr im spiel ist als eine freundschaft, begrüßt endlich mal wieder die endorphine in seiner blutbahn, hört seinen puls klopfen, wenn man dem menschen nahe ist, achtet auf jedes signal und geniesst die wohligen worte, mit denen einem der mensch zu verstehen gibt, was er für einen empfindet. und schliesslich nimmt man all seinen mut zusammen und versucht dem menschen zu offenbaren, dass hier endlich etwas geklärt werden muss, bevor die freundschaft so innig wird, dass sie überhand nimmt und die sehnsucht nach diesem grossen &lt;i&gt;mehr&lt;/i&gt; unmöglich machen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und dann das klassische schwert, das dein herz entzweit. nicht fähig zu lieben, nicht beziehungsfähig, falscher zeitpunkt, erst verarbeiten müssen, das volle programm. und natürlich die so wichtige freundschaft, die nicht kaputt gehen darf und der ganze quatsch. und jetzt habe ich mich mal selber gefragt, wo genau denn diese grenze zwischen freundschaft und liebe, zwischen kameradschaft und beziehung wirklich liegt. warum bin ich so traurig, dass der traum der liebe geplatzt ist, was bedrückt mich so sehr, wo ich doch froh sein möchte über die freundschaft zu solch einer unglaublich tollen frau? warum fühle ich dennoch ständig, etwas verloren zu haben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ist es das grenzenlosen vertrauen, dass man in seine liebe steckt? das stecke ich in meine wirklich guten freunde genauso. ist es das kuscheln oder das nebeneinander einschlafen? das tue ich mit meinen freunden liebend gerne. ist es das für einen anderen menschen sterben wollen, wenn es drauf ankommt? das würde ich für meine besten freunde nicht minder. ist es das sich freuen auf den gedeckten tisch, wenn man abends heimkommt? so wollte ich nie enden. ist es das miteinander alt und glücklich werden? das möchte ich mit meinen besten freunden auch. ist es das wissen, dass ein mensch einem persönlich &quot;gehört&quot;, dass man ihn nicht teilen muss? und wäre das nicht verdammt egoistisch? war es nicht immer die freiheit, die ich als höchstes gut im leben eines menschen angesehen habe? ich befürchte, es ist genau dieser besitzanspruch. und das macht mir angst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch wenn es jetzt mehr als abgedroschen klingt und jeder vermutlich etwas anderes erwartet hätte: ich wünsche mir von ganzem herzen, dass zu diesem menschen eine wirklich große freundschaft bestehen bleibt und sich diese noch viel tiefer und intensiver entwickelt. ja, es ist richtig, eigentlich hasse ich dieses &lt;i&gt;freunde bleiben&lt;/i&gt; um welten mehr als die jungs von &lt;a href=&quot;http://www.revolverheld.net/1/templates/revolverheld.php&quot;&gt;revolverheld&lt;/a&gt; und ich bin mir nicht sicher, ob ich es schaffen werde, doch dieser ganz besondere mensch wäre es mehr als wert. ich möchte ihn nicht verlieren, auch wenn verlieren zu meinen stärken zählt. das kapitel liebe ist endgültig abgeschlossen, das kapitel freundschaft wird gerade erst aufgeschlagen. auch das macht mir angst.</description>
    <dc:creator>herr axel</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://nachbarland.twoday.net/topics/schlafzimmer&quot;&gt;schlafzimmer&lt;/a&gt;</dc:subject>
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